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Vorschulgruppe

HPT-Leitung

Karin Garhammer
Tel. 089/44 48 92 70
Fax 089/ 44 48 92 75
Email: hpt@stjosefsheim.de

Vorschulgruppe

220 Öffnungstage im Jahr.

Die verbindliche Anwesenheit der Kinder ist im Vorschulbereich:

Montag - Donnerstag von 7:30 - 14:00 Uhr
Freitag von 7:30 - 13:30 Uhr

Informationen zur Vorschulgruppe

Öffnungszeiten und Standort der HPT - Vorschulgruppe

Standort und Infrastruktur

Stadtteil: Haidhausen. Haidhausen ist ein gewachsener Stadtteil in Zentrumsnähe von München. Hervorragend mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar (S-Bahn, U-Bahn, Busse, Straßenbahnen).

Sehr gute Infrastruktur: Therapeuten und Fördermöglichkeiten unmittelbar vor Ort.

Kapazität der Einrichtung

Anzahl der Gruppen:1
Anzahl der Plätze:8

Allgemeine Beschreibung der Hilfeform

Im Rahmen des gesetzlichen Auftrages werden erzieherische, heilpädagogische, pädagogisch-therapeutische, begleitende und unterstützende Hilfen für Kinder und deren Familiensystem angeboten.

Diese orientieren sich am individuellen Hilfebedarf im Kontext gesellschaftlicher Entwicklungen und sind als Leistungen zur Integration zu verstehen.

Kostenträger ist der Bezirk Oberbayern.

Leitbild der Einrichtung

Die Förderung des jungen Menschen in seiner Entwicklung und seine Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit bedarf es eines individuellen wie auch ganzheitlichen Procederes.

Sie bietet Hilfe zur Lebensbewältigung und beinhaltet eine zu gesellschaftlicher Verantwortung führende Wertorientierung.

Grundlage unseres Angebotes ist die Achtung der Würde des Kindes und seiner Familie, sowie deren Geschichte.

Mittels einer akzeptierenden, wertschätzenden Grundhaltung werden insgesamt prognostisch günstigere Zukunftsperspektiven eröffnet.

Für wen ist unser Angebot geeignet

  • Kinder mit einer "seelischen Behinderung" oder Kinder, die von einer solchen Behinderung bedroht sind (§§ 53 / 54 SGB XII).
  • Kinder im Alter von 4 Jahren bis zur Einschulung.
  • Kinder, die einer sozialpädagogischen, heilpädagogischen und / oder therapeutischen Betreuung und Förderung in teilstationärer Form bedürfen.
  • Kinder, die aufgrund ihrer Beziehungsgeschichte / Lebenssituation Schwierigkeiten mit sich und ihrer Umwelt haben und / oder in Familie, Schule und sozialem Umfeld nicht ausreichend integriert sind.
  • Kinder, die den überschaubaren, geschützten Raum einer strukturierten, kleinen Gruppe benötigen und bei denen ambulante Maßnahmen nicht ausreichen.
  • Kinder, deren Eltern / aktuell sorgende Bezugspersonen zur Zusammenarbeit mit der Tagesgruppe bereit sind und offen dafür sind Beziehungsstrukturen zu reflektieren.
  • Die Versorgung der Kinder außerhalb der Tagesgruppenzeit muss sichergestellt sein bzw. sichergestellt werden können.

Aufnahmeverfahren

Indikationsprüfung durch einen Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie

Kennen lernen des Kindes und seiner Familie

  • Vorgespräch mit der Kernfamilie sowie den wichtigsten Bezugspersonen des Kindes, um dessen äußere Beziehungswelt kennen zu lernen.
  • Erhebung der Lebensumstände der Gesamtfamilie.
  • Nach der Schweigepflichtentbindung wird mit den vormals / derzeit mit dem Kind / den Eltern befassten Institutionen Kontakt aufgenommen.
  • Mittels eines gemeinsamen ausführlichen Austausches wird die Anamnese des Kindes sowie seiner Familie vervollständigt.
  • Vorstellung der Einrichtung und unseres Hilfeangebotes für Eltern und Kind.

Eingangsdiagnostik:

  • Durch vorwiegend projektive Verfahren wird die verinnerlichte Beziehungswelt des Kindes erhoben und nachempfunden
  • Ergänzend zu den Ergebnissen der aktuellen kinder- und jugendpsychiatrischen Untersuchung können weitere objektive Testverfahren Anwendung finden
  • Probetage dienen dazu, das aufzunehmende Kind im Kontakt mit seiner peer-group zu erleben. Schwerpunkte werden auf die Gesamtsymptomatik, die beobachtbare Beziehungsfähigkeit und bestehende Teilleistungsschwächen gelegt
  • Überdies wird im Team die zu erwartende Veränderung der Gruppendynamik dieses Kindes kritisch reflektiert

Unsere Ziele

Die ganzheitliche Entwicklung des Kindes durch interdisziplinäre Hilfen und sozial-integratives Gruppenerleben zu fördern und in möglichst intensiver Weise mit Eltern, Erziehungsberechtigten und anderen mit dem Kind befassten Personen / Institutionen zusammenwirken.

Unsere Leistungen

Leistungen die nachweisbar jedem Kind bzw. dem überwiegenden Teil aller Kinder regelmäßig oder im Bedarfsfall zur Verfügung stehen.

Die Leistungen orientieren sich am individuellen Bedarf der jeweiligen Kinder und deren familiärem System. Meist wird gerade durch die emotionale Beeinträchtigung eines Kindes seine Reifung in diversen Entwicklungsbereichen gehemmt, so dass uns zu allererst ein Sicherheit und Schutz bietendes Klima wesentlich erscheint.

Um eine ganzheitliche Förderung im Sinne der Behandlung von Verhandlungs-, Entwicklungs- und Teilleistungsstörungen gewährleisten zu können, ist neben der heilpädagogisch-therapeutischen Gruppenarbeit ein Schwerpunkt unserer Konzeptes die gezielte, kontinuierliche, methodisch fundierte Einzel- und Kleingruppenarbeit.

Unser Spektrum der Förderangebote

  • Emotion
  • Wahrnehmung
  • Kognition
  • Sozialverhalten
  • Motorik / Somatik
  • Sprache
  • Kreativität
  • Familienarbeit / Elternarbeit

Förderplanung

Unser Spektrum der Förderung orientiert sich am speziellen Hilfebedarf eines jeden Kindes sowie am Prinzip der ganzheitlichen Erziehung und Förderung. So kann sich ein Kind in einem Förderbereich mittels pädagogischer Begleitung schon in der Gesamtgruppe gut entwickeln, während es in für das Kind problematischen Bereichen heilpädagogisch-therapeutische Kleingruppen- oder Einzelförderung benötigt.

Förderplanung

Die konkrete Umsetzung findet statt über:

  • Täglich differenzierte Verhaltensbeobachtung und Dokumentation
  • Nach 6 Wochen Erstellung eines detaillierten Förderplans (Festlegung der Förderbereiche; Settings; Methoden) und dessen Umsetzung
  • Im 8-wöchigen Zyklus findet in wöchentlichen Fallteams eine Überprüfung der Wirksamkeit des umgesetzten Förderplans statt. Kriterium hierfür ist der Entwicklungsverlauf des jeweiligen Kindes ggf. kommt eine Modifikation (Intensivierung, Reduktion) des Förderplans zur Anwendung
  • Bei Bedarf Psychologische Diagnostik
  • Wöchentliche Teamgespräche

Übergreifende Arbeit und Maßnahmen

Eingesetzt sind zur behinderungsspezifischen Förderung ein heilpädagogischer, sowie ein psychologischer Fachdienst.

Über Art und Umfang der Maßnahme wird auf der Grundlage der diagnostischen Ergebnisse gemeinsam mit Eltern, päd. Mitarbeitern und eingesetztem Fachdienst entschieden.

Kooperation, Vernetzung

  • Regelmäßige, enge Kooperation mit Schulen, Jugendamt/BSA, Bezirk Oberbayern und anderen Helfern und Institutionen.
  • Regelmäßige Teilnahme an Gremienarbeit innerhalb des Dachverbandes und verbandsübergreifend.
  • Intensive Kooperation mit externen Therapeuten (Sprachheiltherapeuten, Ergotherapeuten, Kinder- und Jugendlichentherapeuten / innen etc.)
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